Auf ONE folgt TWO und bald auch THREE – VIVA Cruises tauft Neubau

Die Aufregung bei Taufpatin Shiri Gordon war groß, aber sie strahlte über das ganze Gesicht, nachdem die Champagnerflasche am Bug des neuen VIVA-Flagschiffes zerschellte. Im Beisein von 220 geladenen Gästen wurde die VIVA TWO im Heimathafen Düsseldorf getauft. Dieses Mal hatte man ein wenig mehr Glück mit dem Wetter als bei der Taufe der ONE vor einem Jahr.

Kreuzfahrtfans waren sehr gespannt, wie das neue Schiff von VIVA CRUISES aussehen würde. Schon mit der Vorgängerin, der VIVA ONE, ist der Veranstalter neue, moderne Wege gegangen. Aber auch beim Bau der TWO wurden neue Akzente gesetzt. Das Flusskreuzfahrtschiff verfügt über insgesamt 95 Kabinen für bis zu 190 Passagiere und überzeugt durch neues Design mit warmen Farben. Spannend ist die Architektur, die sich nicht nur in der Lounge und im Restaurant zeigt, sondern auch Platz für ein drittes Restaurant schafft: Das Spezialitätenrestaurant MOMENTS, das ebenfalls im VIVA All-Inclusive enthalten ist. Somit ist der Neubau eines der wenigen Schiffe auf dem Fluss, das drei Restaurants hat.

76 Solar-Panels unterstützen das Bordnetz

Die bedeutendste technische Neuerung ist das Abgassystem der VIVA TWO. Damit erreicht das Schiff die Abgasnorm EU-Stage-V, die eine strenge Einhaltung des Emissionsausstoßes in der europäischen als auch in der inländischen Binnenschifffahrt regelt. Dies ist ein großer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und gleichzeitig eine Voraussetzung für das verpflichtende Umweltzeichen Gold des internationalen Umweltpreises Green Award. Die Award-Zertifizierung belegt die proaktive Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und hohe Sicherheitsstandards der Schiffe. Zusätzlich verfügt das Schiff über 76 Solar-Panels, die das Bordnetz unterstützen. Die gewonnene Energie wird vor allem auch für das Bugstrahlruder des Schiffes und bei hoher Stromnutzung eingesetzt.

Neubau als weiterer großer Meilenstein in der Firmengeschichte

Andrea Kruse und Arno Reitsma als Geschäftsführerin und Geschäftsführer von VIVA Cruises sind sich einig: „Für uns ist dieser Neubau ein weiterer großer Meilenstein und wir sind mehr als stolz auf dieses Schiff – vom Design bis hin zu den technischen Neuerungen erfüllt es alle unsere Ansprüche.“ Der erste Kapitän Slobodan Golubovic ist stolz, auf diesem neuen Schiff zu arbeiten, und beschreibt es als Höhepunkt seiner Karriere – er ist Kapitän in dritter Generation und wird zusammen mit seinem Bruder, dem zweiten Kapitän der VIVA TWO, das Schiff sicher über Europas Flüsse führen. Auch Hotelmanager Rastislav Chrkavy freut sich auf die neue Aufgabe. Für ihn steht das Wohl der Gäste und seiner Crew an erster Stelle. 

Emotionaler Taufakt

Aufregend der Taufakt: Nach den Worten von Pfarrer Stephan Scharf übernahm Taufpatin Shiri Gordon, CEO und Miteigentümerin der in Tel Aviv ansässigen Gordon Travel Group, das Wort. Bewegt und voller Stolz schickte sie den zweiten Neubau von VIVA Cruises auf allzeit gute Fahrt. Als Taufpatin steht sie stellvertretend für alle Partner des Unternehmens, für erfolgreiche Frauen in Führungspositionen und für die Leidenschaft für die Flusskreuzfahrtbranche.

Beim Anschnitt der Tauftorte die VIVA Three angekündigt

Eine Überraschung gab es beim Anschnitt der Tauftorte, denn Andrea Kruse verkündete eine frohe Botschaft: So ist für September 2024 eine weitere Schiffstaufe geplant: Die der VIVA THREE.

Modernes Design und Kabinen zum Wohlfühlen

Beim Rundgang über das Schiff wird deutlich, wie wichtig VIVA Cruises die Liebe zum Detail ist. Das Design kommt modern, aber dennoch ruhig daher. Die Kabinen sind ein wenig kleiner als auf der VIVA One, aber ebenfalls sehr stilvoll und bestens ausgestattet. Im Bad findet der Gast wie auf den anderen Schiffen der Flotte wieder eine Regenschauer-Dusche und Produkte aus der Serie Rituals.

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Mit dem Supership La Venezia durch die Lagune Venedigs

Die S.S. La Venezia ist für den amerikanischen Reiseveranstalter UNIWORLD rund um Venedig unterwegs. Ich bin gespannt auf das 5-Sterne-Flusskreuzfahrtschiff und kann es kaum erwarten zum Schiff zu kommen. Mit dem inkludierten Privat-Transfer geht es zum Liegeplatz San Basilio in der Lagune Venedigs. Draußen brennt die Sonne, die Hitzewelle hat im Juli auch Italien längst erreicht. Dann taucht das Luxusschiff hinter der nächsten Ecke auf. Eine venezianische Maske ziert den Bug des Schiffes.

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Mit der Bijou du Rhône durch das malerische Südfrankreich

Das positive Fazit gibt es jetzt einfach mal am Anfang. Meine Erwartungen wurden völlig übertroffen! Eine Frankreich-Kreuzfahrt auf dem Fluss, das habe ich schon mal vor der Pandemie auf der Seine erleben dürfen. Das war im Winter über die Weihnachtsfeiertage, jetzt sollte es also eine Flusskreuzfahrt auf der Rhône mit NICKO CRUISES im Oktober sein. Starthafen ist Lyon, und dort endete auch diese besondere Flusskreuzfahrt, die mich positiv überrascht hat. Landschaftliche Highlights wechseln sich ab mit historischen Orten und alten Traditionen.

Das erste französische Croissant im Café Maison Antoine Lyon ist die Stadt, in der Rhône und Saône zusammentreffen, und wir werden auch während der Tour auf beiden Flüssen unterwegs sein. Im Zentrum der beeindruckenden Stadt wird die zweitausendjährige Historie erlebbar. Aber zunächst schauen wir noch nicht so genau hin, denn die erste Müdigkeit meldet sich und natürlich auch der erste Hunger. Ein kleines Café mit dem Namen Maison Antoine soll es sein, dort gibt es das erste französische Frühstück mit kleinen köstlichen Kuchen und – selbstverständlich – Croissants. Lyon ist die drittgrößte Stadt Frankreichs, und wir lassen uns nach dem Frühstück bis mittags einfach ein bisschen treiben, ehe es zum Schiff zurückgeht.

Internationale Gäste mit den unterschiedlichsten Nationalitäten

Endlich startet der Check-In. Mittlerweile hat es auch eine große schwedische Reisegruppe geschafft und ist an Bord. Wir sind erfreulicherweise ziemlich international unterwegs, denn auf dieser Reise sind unter anderem auch amerikanische Gäste dabei, die im Rahmen einer Europatour auch diese Flusskreuzfahrt gebucht haben. Ein paar Wochen später geht es für sie sogar wieder mit einem Kreuzfahrtschiff zurück in die USA – einmal über den Atlantischen Ozean. Das Rentnerleben kann schön sein!

Absenkbare Panoramafront das Highlight der Kabine

Ich beziehe meine 14 Quadratmeter große Kabine und denke, dass man es hier gut für die nächste Woche aushalten kann. Die Kabine ist nicht supermodern, sondern eher zweckmäßig, aber man kann sich durchaus wohlfühlen. Das Einzige, was mich stört, ist der Duschvorhang im Bad. Da denke ich einfach, dass die Zeiten des Duschvorhangs vorbei sein sollten. Ein ganz großes Plus der Kabine ist allerdings die absenkbare Panoramafront. Dort stehe ich etliche Male während der Reise und genieße den Blick aufs Wasser. Das ist unfassbar entschleunigend.

Spannender Routenverlauf

Von Lyon geht die Reise zunächst nach Chalon-sur-Saône, dann nach Macon. Nächster Stopp ist Trévoux. Es folgen Viviers, Arles und Avignon, ehe es zurück zum Ausgangspunkt der Reise geht. Die Ausflüge, die von NICKO CRUISES angeboten werden, sind sorgfältig ausgewählt und von erfahrenen Reiseführern begleitet.

Ablegen in Lyon als Panoramafahrt

Schon das erste Ablegen in Lyon war ein echtes Erlebnis. Erst nach 22 Uhr ging es los, die Stadt präsentierte sich einfach wunderschön. Viele historische Gebäude wurden mit Licht eindrucksvoll in Szene gesetzt, so dass die Fahrt heraus aus der Stadt ein echter Genuss war. Viele Passagiere haben sich diesen Moment trotz der langen Anreise nicht entgehen lassen.

Erstes Ziel war am nächsten Tag Chalon-sur-Saône, das wir mittags erreichten. Für diesen Tag hatten wir einen Ausflug nach Beaune/Burgund in das historische Hotel Dieu gebucht, der nach dem Mittagessen startete. Vorher blieb Zeit für einen Bummel durch Chalon-sur-Saône. Mir sagte dieses Städtchen vorher nichts, aber ein Blick ins Internet verriet, dass es die Stadt der Fotografie ist, da dort um 1826 das erste lichtbeständige Foto der Welt aufgenommen wurde.

Zurück ins Mittelalter in den Palast der Armen ins Hotel Dieu

Das Hotel Dieu ist ein mittelalterliches Krankenhaus aus dem Baujahr 1443. Dort wurden arme Menschen kostenlos behandelt. Damit der Betrieb des Krankenhauses funktionierte, wurden auch reiche Menschen behandelt, die ihre ärztliche Versorgung aber bezahlen mussten. Dieses Museum kann ich durchaus empfehlen, denn der Einblick in den Krankenhausbetrieb ist wirklich spannend und man fühlt sich zurückversetzt in vergangene Zeiten.

Typische Szenen des französischen Lebens

Nächstes Ziel der Reise war Mâcon. Für diesen Tag hatten wir keinen Ausflug gebucht, so dass wir uns zu Fuß auf in die Stadt machten. Allein der Weg in das Stadtzentrum hinein hat schon Spaß gemacht, denn wir bekamen typische Szenen des französischen Lebens zu sehen. Unter anderem schauten wir einem Maler zu, der am Fluss eine Leinwand aufgebaut hat und ganz in Ruhe zeichnete. Genau das erlebten wir auch noch an anderer Stelle, nämlich mitten auf einer Fußgängerinsel auf einer Kreuzung. Kreativität wird in Frankreich großgeschrieben, dafür bekommen wir während der Reise noch viele Beispiele geliefert. Vormittags war noch nicht allzu viel los in der Stadt, wir zogen durch die Gassen und landeten unter anderem an der Église Saint-Pierre und in einer Brasserie direkt neben dem Rathaus.

Von Belleville in die Weinberge

Mittags legte die Bijou du Rhone in Mâcon ab, das nächste Ziel war Belleville. Dort startete für viele Gäste der Ausflug in Richtung Beaujolais. Es fühlte sich an, als würde ein Bus mal eben rechts ranfahren, um seine Gäste rauszulassen. So wunderbar unkompliziert war es auch, denn während wir vom Schiff in den Bus stiegen und unseren Ausflug starteten, fuhr das Schiff weiter, um uns später woanders wieder einzusammeln. Unser Ziel war ein großes Weinanbaugebiet, das nördlich von Lyon liegt.

Spaziergang durch die Rebstöcke mit anschließender Weinprobe

In Ternand hatten wir die Möglichkeit, einen kleinen Spaziergang durch die Rebstöcke zu machen. Trauben zu probieren, war ausdrücklich erlaubt. Das meiste war schon abgeerntet, aber der Geschmack der blauen Trauben zuckersüß. Anschließend stand eine Weinprobe in tollem Ambiente auf dem Programm, was natürlich großen Spaß gemacht hat. Der Winzer war glücklich, denn abschließend konnte er einige seiner guten Weine verkaufen.

Gemütliches Schlendern durch Oingt

Weiter ging es nach Oingt, einem malerischen Dorf aus dem 15. Jahrhundert. Nicht nur, dass das Dorf eingebettet in einer faszinierenden Landschaft lag, auch der Spaziergang entlang der Kirche und den vielen kleinen, geschichtsträchtigen Häusern war sehr aufschlussreich. Örtliche Spezialitäten wurden in den kleinen Geschäften angeboten, die Menschen waren sehr aufgeschlossen und freundlich. Oingt habe ich wirklich als ein schönes Ausflugsziel empfunden. Ich mag es, wenn man den Eindruck hat, dass ein bisschen die Zeit stehengeblieben ist – ganz im positiven Sinne. Und es gab einfach so viele schöne Fotomotive. Von dort aus ging es mit dem Bus wieder zum Schiff, das in Trévoux die Passagiere wieder in Empfang nahm.

Lavendel-Museum und Lavendel-Felder

Nächster Stopp der Reise war Viviers, das die Bijou du Rhone am nächsten Tag mittags erreichte. Dort ging es auf einen Ausflug in die Ardèche. Diese Region Frankreichs ist für ihre vielen Schluchten berühmt, die sensationelle Ausblicke in die Natur bieten.

Erster Stopp war aber zunächst ein Lavendel-Museum, das ich so in dieser Form noch nie gesehen hatte. Auch wenn die riesigen Felder schon abgeblüht waren und vom kräftigen Violett der Blüten nichts mehr zu sehen war, war es sehr eindrucksvoll, allein die Größe der Felder zu sehen.

Im Museum wurde gezeigt, was man mit Lavendel alles machen kann. Da gibt es nämlich sehr viel mehr als die kleinen Lavendel -Säckchen, die man für den guten Geruch in den Kleiderschrank legt. Allzu lange habe ich es im Inneren des Museums nicht ausgehalten, die Intensität des Duftes war schon gewaltig.

Wow-Momente beim Blick in die Ardèche-Schlucht

Bei der Weiterfahrt waren es die landschaftlichen Highlights, die begeisterten. Die Ardèche-Schlucht ist wunderschön und ein Muss beim Besuch dieser Region. Unser Bus hielt an verschiedenen Stellen, die besonders eine gute Sicht in die Schlucht zuließen, unter anderem auch an der berühmten Pont d’Arc.

Die Camargue: Landschaftlich einzigartig

Die Camargue – einzigartig und auf jeden Fall einen Besuch wert! Am nächsten Tag legten wir mit dem Schiff in Arles an und waren voller Vorfreude auf den Ausflug, den wir gebucht hatten. Hunderte verschiedene Vogelarten nutzen die Camargue zum Rasten und Brüten. Aber auch die Landschaft ist abwechslungsreich. Es wird sehr viel Reis angebaut, aber die Region ist auch für ihre Camargue-Pferde und Stiere bekannt.

Einfach tierisch gut

Es war der Ausflug, auf den ich mich am meisten gefreut habe: Ziel war eine typische Stierfarm. Die Begrüßung war standesgemäß: die Gardians (Stierhüter) kamen auf ihren Camargue-Pferden daher und begleiteten uns während der gesamten Tour. Auf der Stierfarm ist man mit einem Leiterwagen unterwegs. Und schon tauchten am Horizont die ersten schwarzen Stiere auf, was für ein toller Augenblick! Je weiter wir fuhren, umso mehr Stiere wurden es. Die Gardians hatten eine kleine Präsentation vorbereitet und zeigten uns, wie sie ganz einfach Tiere aus der Herde separieren können. Alles ganz ruhig und ohne Aufregung. Die Tiere werden verehrt und gut behandelt.

Flamingos und eine Stippvisite am Mittelmeer

Nach dem Besuch auf der Stierfarm landeten wir dann tatsächlich am Mittelmeer. Und das auf einer Flusskreuzfahrt. Unser Ziel war Saintes Maries de la Mer. Auch die kurze Fahrt dorthin war ein Genuss Punkt die Region ist bekannt für ihre Vogelvielfalt. Allein 400 verschiedene Vogelarten leben in der Camargue. Darunter auch die Rosaflamingos. Die zu sehen, war mein persönliches Ziel des Tages, wenn nicht sogar der gesamten Reise. Viele hatten im Vorfeld berichtet, dass man nicht sehr nah an die Flamingos herankommt, aber wie das so ist, wenn Engel reisen… Wir haben tatsächlich ein Paar der Prachtexemplare gesehen und auch vor die Linse bekommen. Ich spüre mein Grinsen im Gesicht noch heute.

Die Bijou du Rhone legte abends mit dem Ziel Avignon ab und kam dort am selben Abend noch an. Eindrucksvoll war die Pont Saint-Bénézet in Gelb und Blau illuminiert – ein sichtbares Zeichen aus Solidarität mit der Ukraine.

Auf zur berühmten Pont du Gard

Am nächsten Tag stand der Besuch der historischen Brücke Pont du Gard auf dem Programm. Auch so ein Ziel, was schon lange auf meiner Bucket-List steht. Endlich ist es soweit. Die Römer haben seinerzeit die Brücke gebaut, um lebenswichtiges Wasser zu transportieren. Im Mittelalter wurde die 275 Meter lange Brücke zu einem klassischen Verkehrsweg, heute zieht die Pont du Gard viele Touristen an, die sich auf den Spuren der Vergangenheit bewegen möchten. Das komplette Areal ist als Touristenzentrum aufgebaut. Besucher aus aller Welt können zum Beispiel einen Film über die Geschichte der Brücke ansehen, bevor sie sich dann auf den Weg machen, um das historische Monument anzuschauen. Wir hatten einfach perfektes Wetter, der strahlend blaue Himmel stand der Brücke ziemlich gut. Es wirkte zudem so malerisch, wie die Kanus lautlos auf dem Fluss unter der Brücke herglitten.

Während die Ausflugsgruppe sechs Stunden unterwegs war, hatte sich das Schiff schon wieder auf den Weg gemacht, um uns in Châteauneuf-du-Pape einzusammeln. Die letzte Etappe der Reise führte uns wieder zurück nach Lyon. Dort ging es aber nicht direkt am nächsten Tag von Bord, sondern wir blieben wir noch eine weitere Nacht und hatten die Möglichkeit, die Stadt weiter zu erkunden. Auf der Fahrt zurück nach Lyon fand die Abschiedsgala statt. Dies ist meist ein sehr feierlicher Moment, so auch auf der  Bijou du Rhone, wenn sich die Crew den Passagieren präsentiert.

Super leckeres Essen

An diesem Abend war das Essen wieder so gut wie an den anderen Abenden auch. Wirklich lecker! Was ich während der Reise als ungünstig empfunden habe, waren die festen Tischzeiten. Wir hatten zwar das Glück, dass die Ausflüge generell am Vormittag oder in der Mittagszeit starteten, deswegen waren wir aber auch erst wieder später zurück an Bord. Da blieb wenig Zeit, noch mal gemütlich einen Drink zu nehmen, weil man sich eigentlich schon wieder fürs Abendessen fertig machen musste. Die Qualität der Speisen war allerdings bei allen Mahlzeiten sehr gut, die Passagiere haben zwischen verschiedenen Gerichten und mehreren Gängen die Wahl. Mittags wurde zudem als Alternative zum Menü ein Light Lunch in Buffetform angeboten, morgens gab es generell ein Buffet.

Danke an die tolle Crew

Die Crew hat während der Reise ihr Bestes gegeben, war sehr zuvorkommend und immer darum bemüht, dass es dem Gast gut geht.

Als sehr schön habe ich es empfunden, dass Passagiere aus so vielen verschiedenen Ländern an Bord waren. So konnte man sich hier und dort mal ganz gut austauschen und neue Kontakte knüpfen. Bei der Bijou du Rhone handelt es sich um ein Schiff der Mittelklasse, und ich muss sagen, ich habe mich wirklich wohlgefühlt. Die Lounge ist vom Mobiliar und der Gemütlichkeit her sehr ansprechend gestaltet, es gibt eine kleine Bibliothek, im Bereich der Lobby aber auch eine Ecke, wo man sich zurückziehen kann, wenn man vielleicht Gesellschaftsspiele oder Karten spielen möchte. Wie gesagt: Das Schiff ist nicht supermodern, aber wirklich so ausgestattet, dass man darauf einen tollen Urlaub verbringen kann. Dazu kommt eine Route, die fantastisch ist.

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Instagram-Highlights

Die komplette Reise findet ihr auch in meinen Instagram-Highlights
BIJOU DU RHONE

Ein Besuch bei Kapitän Ulli Schwalbe im Führerhaus von A-ROSA SENA

Seine Leidenschaft gilt der See, beziehungsweise dem Fluss. Ulli Schwalbe ist Kapitän an Bord von A-ROSA SENA und kennt es, viele Wochen, früher auch mal Monate, am Stück unterwegs zu sein. Dieses Jahr Weihnachten ist er zu Hause bei seiner Familie, aber es gab natürlich auch schon viele Feiertage, die er an Bord weit weg von zu Hause verbracht hat. Der gebürtige Sachse hat mir seinen Arbeitsplatz gezeigt und ein bisschen was über seine Person und das Leben an Bord erzählt. Zum Beispiel, dass Weihnachten an Bord gar nicht so schlimm ist, wenn das Verhältnis unter den Crewmitgliedern gut ist und man quasi eine kleine Ersatzfamilie hat.

Ulli Schwalbe wurde 1982 geboren und ist seit 1999 in der Schifffahrt tätig. Gestartet ist er bei einer norddeutschen Reederei in der Fracht- und Tankschifffahrt, wo er 14 Jahre blieb und sich immer weiterbildete. Dann wechselte er zu einer belgischen Reederei, ehe er im Jahr 2014 bei A-ROSA seinen Dienst begann. Nach dem Wechsel zur Passagier-Schifffahrt hat er A-ROSA die Treue gehalten.

Stark in die Planung des E-Motion-Schiffes involviert gewesen

Ein besonderer Augenblick als Kapitän ist die Indienststellung eines Schiffes. So hat er vor über zehn Jahren bereits ein Tankschiff in den Dienst gestellt, und jetzt war es in diesem Jahr der jüngste Spross von A-ROSA – die SENA. „Schon in der Werft war ich sieben Monate dabei“, so Ulli Schwalbe über die besondere Phase. Dass er das Schiff in Dienst stellen würde, habe sich im Laufe der Zeit so ergeben, denn das Projekt E-Motion-Ship sei schon acht Jahre in der Planung gewesen und er stark involviert gewesen, so Ulli Schwalbe.

„Das Schiff ist ja schon ein Prototyp, das kann man mit nichts vergleichen. Dann kommt die Größe natürlich noch dazu“, so der Kapitän. Durch Corona gab es auch noch mal zeitliche Verzögerungen. Der A-ROSA Sena-Kapitän war bei der Planung in den Bereichen Nautik und Sicherheit involviert. Die Taufe der SENA wurde im Juni 2022 gefeiert. Das E-Motion Ship ist mit einem hybriden Antrieb mit E-Motor und Batteriespeicher, die Emissionen signifikant reduzieren, ausgestattet. Während der Fahrt wird der Dieselverbrauch weitest möglich gesenkt und überschüssige Energie gespeichert.

„Never change a winning team“

Heute sieht es so aus, dass Ulli Schwalbe drei Wochen an Bord ist und danach von seinem Wechselkapitän abgelöst wird. Der Dienstplan für das Jahr ist fest, und Ulli Schwalbe ist für A-ROSA SENA eingeplant. „Es kann natürlich immer mal sein, dass man mal irgendwo aushelfen muss“, sagt er. Zuvor navigierte er sechs Jahre lang A-ROSA BRAVA, davor zwei Jahre A-ROSA AQUA. Im Unternehmen sei man relativ konstant, so Ulli Schwalbe. „Man sagt ja so schön: ‚Never change a winning team‘ und meine persönliche Meinung ist es, dass so ein Schiff schon eine Stammbesatzung haben sollte, die da auch Bock draufhat. Ansonsten ist es ja wie ein Bus, den jeder mal benutzt. Ich finde, es tut einem Schiff schon gut, wenn Leute langjährig drauf sind!“

80 Crewmitglieder aus 15 Nationen

Jedes zweite Jahr ist Ulli Schwalbe an den Weihnachtsfeiertagen an Bord, dieses Jahr verbringt er die Zeit zu Hause mit seinen Lieben. Dazu gehört auch sein Kater. Aber er persönlich findet es auch nicht schlimm, im nächsten Jahr wieder an Bord zu bleiben. „Wir gestalten das schon ganz schön“, sagt er. So gehören eine Weihnachtsfeier oder auch mal das Wichteln dazu. Zudem gibt es immer etwas Spezielles zum Essen für die Crew. Da werde sich schon große Mühe gegeben, um es für alle sehr angenehm zu gestalten. „Man versucht schon, es sich ein bisschen gemütlich zu machen, aber Arbeit ist es trotzdem“, so Schwalbe. Aktuell kommen die 80 Crewmitglieder an Bord der SENA aus 15 Nationen. „Gerade Weihnachten und Silvester sind für uns natürlich die stressigsten Reisen. Die Passagiere erwarten da auch was und wir wollen natürlich auch ein bisschen was bieten!“

Hier geht es zur Website von A-ROSA Kreuzfahrten.

Mit UNIWORLD in die Welt der Luxuskreuzfahrten eintauchen

Sie alle bestechen durch ein einzigartiges Design, stehen für unaufdringlichen Luxus und machen das Reisen auf den Flüssen dieser Welt zu einem unbeschwerten Genuss. Flusskreuzfahrtschiffe von UNIWORLD sind auch im deutschsprachigen Raum unterwegs, und bei einer Premierenveranstaltung in Paris hatten 90 Expedientinnen und Expedienten sowie einige wenige Vertreter der Presse die Möglichkeit, zu erleben, wie sich Urlaub auf einem UNIWORLD-Schiff anfühlen kann. Extra aus Los Angeles angereist war Ellen Bettridge, CEO und Präsidentin von UNIWORLD.

Es geht nach Paris, in die Stadt der Liebe. In direkter Nachbarschaft zum Eiffelturm liegt die S.S. Joie de Vivre, als nach und nach die Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eintrudeln. Ich freue mich riesig, dabei sein zu dürfen, denn schon im Sommer konnte ich mit der S.S. La Venezia ein UNIWORLD-Schiff kennenlernen. Und ich muss sagen: Die Joie de Vivre ist ebenfalls ein echtes Supership – mit allem, was das Herz begehrt – und noch einem bisschen mehr. Hier erlebt der Urlauber ein neues Flusskreuzfahrtgefühl, das sich von der Masse abhebt, aber dementsprechend im oberen Preissegment der Rivercruises zu finden ist.

Wohlfühl-Kabinen mit Fußbodenheizung im Bad

Die Standard-Kabinen mit absenkbarer Panoramafront zum Beispiel sind 18 Quadratmeter groß. Der erste Blick fällt auf ein großes amerikanisches Bett. Die augenscheinliche Tapete ist keine, stattdessen zieren edle Stoffbahnen die Wand, die der Kabine einen ganz besonderen Charme verleihen. Der große TV-Flatscreen ist in den Spiegel integriert, das Bad unter anderem mit einer Regendusche ausgestattet. Auf Knopfdruck können die Fußboden- und die Handtuchheizung angestellt werden, das ist einzigartig auf dem Fluss.

Aber es gibt auch Suiten an Bord der Joie de Vivre, die Größte misst 38 Quadratmeter.

Weitere Alleinstellungsmerkmale an Bord sind der Wellnessbereich mit Pool, Gegenstromanlage und integrierter Bar sowie einem Wintergarten am Heck des Schiffes. Hier ist es so, dass das Wasser des Pools verdrängt und der Beckenboden angehoben werden kann, so dass der Bereich eine Nutzung als Veranstaltungsraum zulässt. Im Bereich der Lobby gibt es einen gläsernen Fahrstuhl, an dem an einer Seite Wasser herabfließt. So avanciert der Fahrstuhl zu einem der vielen Kunstobjekte an Bord.

Das Supership Joie de Vivre (Baujahr 2017) ist 125 Meter lang, 11,4 Meter breit und hat Platz für 128 Passagiere.

Ausflüge sind bei UNIWORLD inkludiert

Ein abwechslungsreiches Programm der Reederei, sowie ergänzende Workshops mit exklusiven Partnern machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Auf zwei verschiedenen Ausflügen hatten die Vertriebspartner die Gelegenheit, die Umgebung und das Landprogramm der Reederei zu erkunden. Ausflüge sind generell für UNIWORLD-Gäste auf ihrer Reise im Preis inkludiert.

Gelungenes Event

„Wir sind sehr glücklich, dass wir unseren Vertriebspartnern erstmals ein UNIWORLD-Schiff und die einzigartige Philosophie der Produkte live an Bord präsentieren konnten“, erklärt Bettina Zwickler, Generalagentur für UNIWORLD und Inhaberin des Passage-Kontor Kapitän P. Henssel aus Schwentinental. Zusammen ihrem Team und Tina Kirfel, Geschäftsführerin des Marketingbüros Kiticon Global Networks und deren Mannschaft, zeichnete sie für das Event verantwortlich.

TRANSAMERIKA: Trolle, Wale und Miss Liberty

Skyline New York

Von Hamburg nach New York:  18 Tage, viel Natur und ein Koffer, in dem einfach alles ist: Der Bikini, Shorts und T-Shirts, aber auch Winterjacke, Mütze, Handschuhe und ein dicker Schal. Auf dieser Reise muss man auf jedes Wetter gefasst sein. In Hamburg wartete die AIDAdiva auf uns, ein Schiff der Sphinx-Klasse, auf dem wir schon mehrere Male unterwegs waren. Willkommen zu Hause!

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